Vorbericht:
Im Urlaub auf Mallorca habe ich zwischen dem 14. und 24.06. einige Läufe absolviert. Aufgrund der hohen Temperaturen bin ich aber zu oft pulsmäßig im roten Bereich gewesen. In der Woche vor dem Duisburger Wettkampf sollte ich eigentlich nur montags 2 x 1000 in 3:45 mit 6 Minuten Pause absolvieren........mehr nicht.
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Da es montags auf Mallorca ausnahmsweise um die Mittagszeit mit 25 Grad recht angenehm war, habe ich den ersten Durchgang in 3:34 und den zweiten in 3:42 absolviert. Die Pause war nur 4 Minuten. Danach habe ich noch einen 400er in 1:15 drangehangen. Ich habe mich nicht schlecht gefühlt.
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Dienstag plagte mich das schlechte Gewissen wegen des guten Essens und ich beschloß nochmal ein paar Kilometer an der Strandpromenade zu laufen. Leider war es wieder über 30 Grad. Ich bin knappe 8KM in 4:40 gegangen, normal kein Problem, aber bei den Temperaturen doch zu fordernd.
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Donnerstag war mir langweilig und ich fühlte mich immer noch etwas prall vom guten Urlaubsessen. Ich bin nochmal in den Keller und habe auf dem Spin-Bike 40 Minuten ein paar Kilometer abgespult. Hier merkte ich schon, dass der Puls ungewöhnlich hoch war.
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Freitag war mein Geburtstag, da habe ich nix gemacht, auch abends auf die obligatorischen 3KM vor dem Wettkampftag verzichtet.
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Der Wettkampftag:
Am Tag X bin ich mit meinem Kumpel Ralf nach Duisburg gefahren. Eine tolle Veranstaltung und eine schnelle Strecke. Leider war es an diesem Tage sehr schwül und drückend. Ich stand schon nach dem Einlaufen im Wasser. Der Startschuss fiel und ich bin recht locker losgelaufen, 3:45 nach dem ersten Kilometer waren in Ordnung. Der zweite Kilometer war mit 3:44 super. Dann kam der Break, ich bin hinter einem Läufer her, der ein ganz angenehmes Tempo lief. Der Kilometer 3 war mit 4:07 viel zu langsam. Ich hatte nicht auf die Uhr geschaut, habe mich nur konzentriert, dass ich an dem Typen dranbleibe. Bei KM4 der Hammer, 4:14...auch das habe ich nicht realisiert, dass wir sooooooooooooooooo langsam unterwegs waren. Ich habe dann etwas Gas gegeben, Ralf war nicht weit weg von mir. Die letzten 400 Meter habe ich nochmal angezogen, viel ging aber nicht mehr, mit 3:55 war der letzte Kilometer auch entäuschend. 19:56 war die Zeit. Nach 2KM hatte ich einen Kolbenfresser, es ging nix mehr. Ich habe wohl zu viel getan in den letzten Tagen. Ich habe trotz der schlechten Leistung für meinen dritten Platz in der AK noch einen Pokal bekommen. Das konnte mich ein wenig trösten.
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